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Gesellschaft & Gesundheit

Wie geht es Kindern und Jugendlichen heute wirklich? Diese Frage beschäftigt zunehmend Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Psychische Belastungen sind längst kein Randthema mehr. Angststörungen, depressive Symptome, ADHS oder Essstörungen gehören für viele junge Menschen zum Alltag. Und sie beeinflussen nicht nur die schulische Leistung, sondern die gesamte Entwicklung, emotional, sozial und persönlich.  In der Europäischen Region der WHO leidet etwa jedes siebte Kind oder jeder siebte Jugendliche bis zum 19. Lebensjahr an einer diagnostizierbaren psychischen Störung. Besonders besorgniserregend ist, dass Suizid weiterhin zu den häufigsten Todesursachen im Jugendalter zählt (WHO, 2025). Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen. Mädchen berichten häufiger von inneren Belastungen wie Angst, Niedergeschlagenheit oder Einsamkeit. Jungen fallen eher durch impulsives oder aggressives Verhalten auf.  Deutschland liegt im europäischen Vergleich im Mittelfeld. Studien wie die KiGGS-Erhebung oder der DAK-Kinder- und Jugendreport zeigen, dass rund 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen psychische Auffälligkeiten aufweisen. Besonders betroffen sind Mädchen und junge Menschen aus sozial benachteiligten Familien. Zwar gibt es in Deutschland ein dichtes Netz aus Beratungsstellen, Schulsozialarbeit und kinder- und jugendpsychiatrischen Angeboten, doch vielerorts reichen die Kapazitäten nicht aus. Wartezeiten sind lang, regionale Unterschiede deutlich spürbar.  Die COVID-19-Pandemie hat die Situation weiter verschärft. Schulschließungen, fehlende soziale Kontakte und der Wegfall fester Tagesstrukturen trafen Kinder und Jugendliche in einer sensiblen Phase ihrer Entwicklung. Internationale Studien zeigen, dass während der Pandemie etwa ein Drittel der Jugendlichen unter depressiven Symptomen oder Angststörungen litt (Racine et al.,...
Wir schreiben das Jahr 2026, und die großen Versprechen der Arbeitswelt von morgen sind wie Seifenblasen zerplatzt. Künstliche Intelligenz sollte uns die Routine abnehmen, die Vier,Tage,Woche zum Standard werden und das Homeoffice das goldene Zeitalter der Freiheit einläuten....

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