Vitamin D, das sogenannte Sonnenvitamin, ist mehr als ein einfacher Nährstoff. Es stabilisiert unsere Knochen, stärkt Muskeln, unterstützt das Immunsystem und beeinflusst Entzündungen im Körper. Dennoch leiden bis zu 50 Prozent der Deutschen in den Wintermonaten an Unterversorgung. Häufig bleibt ein leichter Mangel unbemerkt, kann aber gesundheitliche Risiken verstärken und langfristig Folgen haben.
Wie entsteht ein Mangel?
Vitamin D entsteht vor allem in der Haut durch Sonnenlicht, genauer durch UV-B-Strahlung. Doch die Produktion hängt von vielen Faktoren ab: Jahreszeit, Breitengrad, Tageszeit, Hauttyp, Kleidung und Sonnenschutzmittel spielen eine Rolle. In Deutschland reicht die Wintersonne oft nicht aus. Menschen mit dunklerer Haut benötigen längere Sonnenexposition, um ausreichend Vitamin D zu bilden.
Auch über die Ernährung lässt sich Vitamin D aufnehmen, etwa durch fetthaltigen Fisch, Eier, Leber oder angereicherte Produkte. Doch die meisten Menschen erreichen so nicht ihren Bedarf, besonders wenn sie viel drinnen sind oder im Homeoffice arbeiten.
Wer ist besonders gefährdet?
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